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60 Jahre LWL-Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Marl - Dortmund - Haardklinik

Unsere Geschichte. Deine Momente.

Das LWL-Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Marl - Dortmund - Haardklinik feiert sein 60-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum möchten wir zum Anlass nehmen, um auf die letzten Jahrzehnte und Meilensteine zurückzublicken, Entwicklungen zu reflektieren und den Blick auf die Zukunft zu richten. 

Zu sehen, wie die Kinder ihren Wert entdecken, ist unbezahlbar.

Unsere Schlüsselmomente - Stimmen von Kolleg:innen

Im Gespräch mit...

Dr. Napieralski-Rahn, Kaufmännischer Direktor

Zum Interview

Bild und Zitat Kaufmännischer Direktor

Im Gespräch mit...

Dr. Rüdiger Haas, Ärztlicher Direktor

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Bild und Zitat Ärztlicher Direktor

Im Gespräch mit...

Kristin Assmann, Pflegedirektorin

Zum Interview

Bild und Zitat Pflegedirektorin
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Wichtige Meilensteine in der Geschichte der Klinik von 1966 bis 1997

1966

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe erwirbt ein Grundstück an der Bundesstraße B51 zwischen Marl und Haltern. Auf dem Gelände liegt eine ehemalige Tuberkulose-Heilstätte (siehe Seite 17), die der LWL zum Haardheim umbaut – der Keimzelle des Westfälischen Psychiatrischen Landeskrankenhauses für Kinder und Jugendliche, wie die Klinik später offiziell heißen wird. Die ersten Patientinnen und Patienten ziehen im Oktober ein.

1967

Anfang des Jahres werden 65 Patienten im Haardheim aufgenommen und behandelt. Die Aufgabe: Das Krankenhaus soll geistig behinderten Kindern und Jugendlichen ein Heim bieten, zugleich aber nicht – vor allem auf Bestreben des ersten Ärztlichen Direktors Dr. Egon Machetanz – zu einer „Verwahranstalt“ werden, sondern ebenso viel Raum für die Diagnostik und Behandlung psychisch kranker junger Menschen bieten. Die Klinik setzt dabei von Anfang an auf innovative Konzepte wie die Reittherapie.

1975

Die Psychiatrie-Enquete – eine Reform, die auch heute noch die psychiatrische Landschaft in Deutschland prägt – soll die Situation der Erkrankten verbessern, sie mit körperlich Kranken gleichsetzen und psychische Erkrankungen entstigmatisieren. Im Zuge der Reform findet auch in Marl-Sinsen ein Umbruch statt: Die Therapieverfahren verändern sich, verschiedene Berufsgruppen werden professionalisiert, Mitarbeiter werden anders eingesetzt.

1977

Die Sozialarbeiterinnen und -pädagogen arbeiten ab diesem Jahr als gleichberechtigte Mitglieder der therapeutischen Teams in der Klinik.

1979

Das Gebiet, das die Klinik versorgen muss, sinkt kontinuierlich von ursprünglich 3,3 Millionen auf 1,6 Millionen Menschen. Zugleich entwickelt sich der Trend von der stationären hin zur ambulanten Versorgung weiter. Im diesem Zuge reduziert sich auch die Bettenzahl.

1993

Die Haardklinik richtet in Haltern am See eine der ersten Außenwohngruppen für Menschen mit geistigen Behinderungen ein. Damit ermöglicht sie Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben. Die durchschnittliche Verweildauer von Patientinnen und Patienten sinkt von über einem Jahr bei Gründung der Klinik auf 100 Tage. Das Haus spezialisiert sich zudem auf verschiedene Krankheitsbilder. Eine Station mit Spezialisierung auf die Behandlung von Essstörungen wird eröffnet.

Unsere Schlüsselmomente

Die Klinik

Wichtige Meilensteine in der Geschichte der Klinik von 1999 bis 2025

2009

Das Behandlungskonzept der Dialektisch- Behavioralen Therapie für Adoleszente (DBT-A) wird auf einer eigenen Station eingeführt.

2014

Eine geschlechterspezifische Station für männliche Jugendliche wird eingerichtet. Die Klinik bietet einen Ausbildungslehrgang in Multifamilientherapie in Kooperation mit dem Institut für Systemische Therapie, Supervision und Organisationsentwicklung in Essen und mit eigenen Therapeuten an. Die Verweildauer der Patienten sinkt durchschnittlich auf weniger als 30 Tage.

2016

Die Klinik reagiert auf die vermehrte Nachfrage nach ambulanten Therapien sowie einer intensiven Vor- und Nachsorge und schafft gleichzeitig Synergieeffekte durch räumliche Nähe. Dazu wird ein Gebäude für rund 3,9 Millionen Euro umgebaut, aufgestockt und mit einer neuen Glasfront versehen. Es beherbergt auf insgesamt 520 Quadratmetern unter anderem die Zentrale, die Ambulanz mit Therapieräumen sowie die Aufnahmeassistenz.

Unsere Schlüsselmomente