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Neue stellvertretende ärztliche Direktorin im Interview

Am 20. November wurde Dr. med. Carolin Wilker durch die Landesversammlung offiziell als neue stellvertretende ärztliche Direktorin des LWL-Klinikums Marl-Dortmund-Haardklinik gewählt. Zusätzlich behält die 40-Jährige ihre Funktion als Oberärztin der Stationen 1A „Wegweiser“ und 1B „Seiltänzer“. In einem kurzen Interview erzählt die Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie uns von ihrer Freude auf diese neue Herausforderung und auch von ihrem Respekt für diese Aufgabe.

Neue stellvertretende ärztliche Direktorin

Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Rolle, sowohl beruflich als auch menschlich?

Dr. Carolin Wilker: Ich freue mich darauf, als Mitglied der Betriebsleitung und in enger Zusammenarbeit mit den Behandlungsteams innerhalb der Klinik Prozesse zu entwickeln und zu optimieren, um auch in Zukunft die bestmögliche Versorgung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen gewährleisten zu können.

Gibt es auch Aspekte, die Sie als große Herausforderung empfinden bzw. vor denen Sie großen Respekt haben?

Dr. Carolin Wilker: Als besondere Herausforderung sehe ich die Vereinbarkeit meiner neuen Aufgaben mit den Anforderungen, die die Rolle als Oberärztin zweier Stationen mit sich bringt. Ich bin mir zudem meiner Verantwortung in den unterschiedlichen Bereichen bewusst, der ich mit großem Respekt begegne.

Da ich mich in meiner jahrelangen Arbeit innerhalb der Klinik immer wieder als Teil eines großen Teams erlebt habe, sehe ich dieses aber zuversichtlich. Meiner bisherigen Erfahrung nach kann man gemeinsam alles schaffen.

Welche Ziele oder Schwerpunkte haben Sie sich in Ihrer neuen Funktion gesetzt?

Dr. Carolin Wilker: Ich möchte unsere bestehende Netzwerkarbeit intensivieren und neue regionale Netzwerke mit aufbauen. Unser Ziel soll es sein, über kinder- und jugendpsychiatrische Erkrankungen aufzuklären und Hilfsangebote auf multiprofessioneller Ebene zu optimieren. Außerdem finde ich es wichtig, bestehende Versorgungsmodelle zu modernisieren.

Innerhalb unserer Klinik möchte ich strukturelle Prozesse optimieren. Dabei gilt es natürlich, die vorliegenden Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Am Ende sollen nachvollziehbare und umsetzbare Verantwortlichkeiten stehen und eine Ressourcennutzung mit dem Fokus auf eine professionelle Patientenversorgung, Wirtschaftlichkeit und Arbeitszufriedenheit.

Was machen Sie nach einem intensiven Arbeitstag, um abzuschalten und neue Energie zu tanken?

Dr. Carolin Wilker: Ich freue mich einfach, Zeit mit meiner Familie zu verbringen.